Verlustverrechnung von Kapitalgesellschaften neu geregelt

Rückwirkend zum 01.01.2016 hat der Bundestag die sogenannte steuerliche Verlustverrechnung von Kapitalgesellschaften neu geregelt. Demnach können Kapitalgesellschaften nicht genutzte Verluste auch bei einem Wechsel des Anteilseigners steuerlich geltend machen und künftige Gewinne hiermit verrechnen.

Voraussetzung ist, dass der Geschäftsbetrieb erhalten bleibt und eine anderweitige Verlustnutzung ausgeschlossen ist.

Praxishinweis: Beim Kauf von Gesellschaftsanteilen sollten die Bescheide über die Verlustvorträge sorgfältig geprüft werden.

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