Tageszählmethode der Banken in Widerrufsinformationen zulässig

BGH, Urt. v. 04.07.2017 – XI ZR 741/16

In den Widerrufsinformationen ab Juli 2010 müssen Banken angeben, wie hoch der Zinsbetrag pro Tag ist, den der Darlehensnehmer im Falle des Widerrufs erstatten muss. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat nun entschieden, dass die Bank zur Berechnung dieses Zinsbetrages die in der Bundesrepublik Deutschland für Bankkredite übliche Tageszählmethode heranziehen kann.

Demnach zählt jeder Monat mit 30 Tagen – unabhängig von der tatsächlichen Anzahl der Kalendertage.

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